Corona | Zusammenarbeit ist gefragt!

Das Coronavirus ist aktuell die größte Herausforderung – für alle! Sämtliche Gesellschaftsschichten, Ökonomie und Wissenschaft, Politik und Bildung stehen vor Aufgaben, die es in Größe und Intensität so noch nie gab. Überall auf der Welt sind innovative und (rasch) umsetzbare Lösungen gefragt. Der medizinische Bereich sieht sich in einer besonderen Lage, die es in dieser Form neu ist.

Zusammenarbeit ist gefragt

Verantwortlichkeit in Pflege und Entwicklung, Bereitstellung und Beschaffung von nötigen Ressourcen sollen Vertrauen schaffen und helfen, die Lage tagtäglich zu beherrschen und den Menschen Zuversicht vermitteln. Neben den offensichtlichen Herausforderungen der Prävention, medizinischen Versorgung, wissenschaftlichen Verfügbarkeit und Information der Öffentlichkeit kommen weitere hinzu: Gewaltprävention, Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Informationskampagnen, Ressourcenverteilung, Unterstützung von Familien, Konzepte für Schulen und Kinderbetreuung, Prävention und Hilfe bezüglich psychischer Erkrankungen, Arbeitsplatzverlust, Kurzarbeit und Insolvenzen – all das dies sind Themen, die Politiker, Entscheider aber auch jeden Einzelnen in Atem halten.

Innovation als Motor

Durch die Entwicklung und Bereitstellung und (vor-Ort-)Produktion bestimmter Schnelltests, Impfstoffe und Schutzmaßnahmen soll die Pandemie eingedämmt, die Menschen geschützt werden. Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft kommen nicht umhin, eng zusammenzuarbeiten, flexibel zu agieren und aufeinander zu zu gehen. Eine Vielzahl weiterer klinischer Studien sind nötig, um noch mehr zu wissen, und um dieses Wissen gewinnbringend Nutzen zu können.

Die Risikobewertung anhand von Parametern wie Vorerkrankungen, Gewicht und Alter werden immer wieder angepasst. Neue Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten stehen auf der Agenda; ebenso natürlich das Impfen, die Antikörperbildung, um eine Herdenimmunität in den einzelnen Ländern schnellstmöglich zu erreichen.

Neue Virusvarianten lassen Forscher und Gesellschaft nicht zur Ruhe kommen

Medizinische Einrichtungen auf dem ganzen Globus stehen vor ungeahnten Herausforderungen. Internationale Organisationen plädieren für eine engere, gerechtere und schnellere Zusammenarbeit auf diesem Gebiet, um den Covid-19 Ausbrüchen adäquat und bestmöglich gewappnet begegnen zu können. Das hohe Infektionsrisiko macht innovative Ideen und Umsetzungsstrategien notwendig, um die gesundheitliche Versorgung auch weiterhin gewährleisten zu können, ja, in einige Regionen erst möglich zu machen. Diagnostik, Prävention und Bekämpfungsmaßnahmen sind neben Aufklärungskampagnen die wichtigsten Eckpfeiler im Umgang mit der tückischen Infektionskrankheit, die nun seit über einem Jahr die Welt beschäftigt.

Kooperation und Unterstützung

Wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Probleme, die begleitend zur Corona-Pandemie auftreten, verschärfen die Lage in den verschiedenen sozio-ökonomischen Bereichen. Überforderte Eltern, Unternehmen, Arbeitnehmer und vor allem Mediziner und Pflegekräfte machen wiederholt auf die Missstände aufmerksam. Der Kultursektor hat kaum Alternativen, die Ausfälle aufzufangen, ähnlich sieht es bei den Reiseanbietern aus. Hier sind Politik und Gesellschaft in der Pflicht, gemeinsam nach Lösungen zu suchen und rasche Unterstützung möglich zu machen.

Ein Blick in die Zukunft lässt ahnen, dass auch in den nächsten Jahren, Schutz, Impfungen und die permanente Weiterentwicklung von Tools im Kampf gegen die Viruserkrankung vonnöten sein wird. Covid macht ein gesamtes Überdenken der Wirtschafts- und Handelsstrukturen, dem Umgehen mit Natur und Umweltressourcen zu unserer aller Aufgabe.

Veränderung als Chance

Wie lassen sich künftige Ausbrüche dieser Art womöglich vermeiden? Welche Maßnahmen sind erforderlich? Welche Dos und Donts sind dauerhaft zu berücksichtigen? Welche Alternativen gibt es? Welche ökologischen Gesichtspunkte stehen im Fokus?

Inzidenzwerte, Statistiken und Prognosen basierend auf verlässlichen Daten tragen maßgeblich dazu bei, Verlauf, Entwicklung und Veränderung der Pandemie zu beobachten. Ein digitales Impfmonitoring soll Aufschluss über Ablauf und Fortschritte bei den Impfungen geben; die Impfpriorisierung muss stetig angepasst werden. Impfstoffbeschaffung, die Verteilung, der Einsatz in Impfzentren und bei Ärzten/ Betrieben muss geregelt und schnellstmöglich umgesetzt werden.

Einigen Ländern fehlen dabei die Möglichkeiten, Erfahrungen und schlicht die Mittel. Eine faire Verteilung der Impfstoffe weltweit ist hierbei eine der drängendsten Aufgaben.

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